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Atemtechnik gegen Blähungen

Das richtige Atmen will gelernt sein. Bekanntlich nehmen sich die meisten Menschen zu wenig Zeit für die Atmung. Das wirkt sich auf viele Prozesse im Körper aus. Unter anderem auch auf die Verdauung. Gerade Blähungen sind oftmals ein schmerzhaftes Problem. Du musst allerdings nicht sofort zu Medikamenten greifen, wenn du wieder einmal aufgebläht bist. Mit der richtigen Atemtechnik gegen Blähungen reduzierst du die Luft in deinem Bauch und steigerst zeitgleich dein Wohlbefinden.

 

Atemtechnik gegen Blähungen

Wie wirkt sich der Atem auf Magen und Darm aus?

Es ist bewiesen, dass der Atem eine wohltuende Wirkung auf Magen und Darm haben kann. Sämtliche Organe in unserem Körper sind sehr dicht beieinander. Da gibt es kaum Freiraum. Mit jeder Atmung bewegt sich das Zwerchfell also nach unten und drückt so auf die Verdauungsorgane. Man könnte also auch sagen, dass Verdauungsdrüsen, Magen und Darm mit der richtigen Atmung ordentlich durchgeknetet werden. Und das ist wichtig. Denn die Organe sind eigentlich eher faul und benötigen daher eine Anregung von außen, damit sie tadellos funktionieren.

Insbesondere Patienten mit Reizmagen oder auch Reizdarm können enorm von der Atemtechnik gegen Blähungen profitieren. Dabei ist es wichtig, dass du wirklich tief ein- und ausatmest. Das erkennst du daran, dass sich die Bauchdecke hebt und senkt. Das ist so entscheidend, weil der Organismus davon profitiert und die Körperfunktionen angeregt werden. Du hilfst deinem Körper also dabei, die Prozesse zu aktivieren, die auf ein bisschen Unterstützung von dir angewiesen sind.

 

Atemtechnik gegen Blähungen: Das passiert in deinem Körper

Der Verdauungstrakt ist eher faul und darauf angewiesen, angeregt zu werden. Das gelingt mit einer passenden Atemtechnik gegen Blähungen relativ gut. Sofern du gerade Verdauungsbeschwerden hast, kannst du die Atemübungen gezielt anwenden. Sie haben meistens sofort eine wohltuende Wirkung und viele Beschwerden verschwinden auch zeitnah.

 

So geht die Atemtechnik gegen Blähungen

Es gibt aus dem „Ayurveda“ eine relativ einfache Atemtechnik gegen Blähungen. Sie beruhigt einerseits den Organismus und sorgt andererseits für eine harmonisierte Verdauung. Dazu kannst du die Atemtechnik gegen Blähungen auch hervorragend nutzen, um zwischendurch ein bisschen aufzutanken und dich wieder fit zu machen.

  • Setze dich bequem auf einen Stuhl oder direkt im Schneidersitz auf den Boden.
  • Fange damit an, langsam ein- und auszuatmen.
  • Versuche bestenfalls, Kopf und auch Rücken gerade zu halten. Kopf, Schultern und Hüften bilden dabei eine Linie.
  • Verschließe mit dem rechten Daumen das rechte Nasenloch. Atme dann langsam durch dein linkes Nasenloch ein.
  • Sobald du eingeatmet hast, deckst du dein linkes Nasenloch ab, um dann durch dein rechtes Nasenloch auszuatmen.
  • Nun atmest du durch das rechte Nasenloch ein und dann durch das linke Nasenloch aus.
  • Wiederhole den Vorgang insgesamt viermal.

Atemtechnik gegen Blähungen: das Bauchatmen

Noch einfacher und zugleich effektiver ist die Atemtechnik gegen Blähungen, bei der du sozusagen die Bauchatmung durchführst. Du kannst diese Atemübung immer und überall machen wo du liegen kannst.

  • Lege dich entspannt auf den Rücken und entspanne dich.
  • Positioniere deine Handflächen auf dem Bauch – direkt im Bereich des Magens.
  • Atme tief ein und aus.
  • Achte darauf, dass deine Hände mit sanftem Druck ein wenig über deinen Bauch kreisen.
  • Atme etwa eine Minute lange ein- und aus.
  • Danach legst du eine Pause ein und wiederholst den Vorgang.

 


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